Laufende Lektürekurse & Arbeitsgruppen

Die meisten der Lektürekurse haben zwischen März und Mai 2014 begonnen. 2015 neu hinzugekommen sind die Arbeitskreise zu aktuellen Klassenverhältnissen, sowie zur Staatskritik. Alle Kurse sind und bleiben offen für NeueinsteigerInnen.

Das Kapital Band I

Turnus: zweiwöchentlich

Ort: translib

Textgrundlage: MEW 23

Nächster Termin: 27. Mai 2016, 17:00 Uhr (Das Treffen am 13. 05. fällt aus!)

Lektüre für das nächste Treffen: Auf dem nächsten Treffen soll der Unterabschnitt „5. Der kapitalistische Charakter der Manufaktur“ (MEW 23, S. 380 – 390) aus dem 12. Kapitel „Teilung der Arbeit und Manufaktur“ zu Ende gelesen und diskutiert werden. Anschließend soll damit begonnen werden, den Unterabschnitt „1. Entwicklung der Maschinerie“ (ebd., S. 301 – 407) aus dem 13. Kapitel „Maschinerie und große Industrie“ zu lesen und zu besprechen

Protokolle des „Kapital“-Kurses

Kritik der Geschlechterverhältnisse

Turnus: ~ dreiwöchentlich am Samstag

Wir lesen den Reader Revolutionary_Feminism des communist research clusters. Die Texte werden – falls verfügbar – hier in deutsch bereitgestellt. Dabei hangeln wir uns an folgenden Fragen entlang: In welchem historischen Moment der Frauenbewegung sind die Texte entstanden? Welche Fragen und Probleme werden gestellt und behandelt? Auf welche vorherigen Positionen und Strömungen wendet sich die Texte? Was war revolutionär an der Position und inwiefern ist es das heute noch?

Nächste Treffen:

Samstag, 18.März 2017 | 14 Uhr | translib

Samstag, 8.April 2017 | 14 Uhr | translib

Wir wenden uns einem neuen Kapitel des Readers zu und beginnen am 18. März die Besprechung der Dual System Theory (Kapitel 14). Diese geht im Kern davon aus, dass mit der kapitalistischen Produktionsweise und dem Patriarchat zwei autonome, wenn auch miteinander interagierende, Herrschaftsformen für die gegenwärtige Gesellschaft konstitutiv sind. Wir starten mit dem  Text von Heidi Hartmann, im Reader S. 361-381.

Hier gibt es den Text auf deutsch:

Heidi Hartmann: Marxismus und Feminismus: Eine unglückliche Ehe

Am 8. April wollen wir die Diskussion anhand des anschließenden Textes von Iris Marion Young fortsetzen, die eine Kritik an Hartmanns Vorlage verfasst hat.


-> Hier klicken für Protokolle und Literatur der vergangenen Treffen

Freuds Psychoanalyse

Turnus: zweiwöchentlich

Textgrundlage: Sigmund Freud – Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie.

Nächstes Treffen: Dienstag, 06.12.2016 um 19:00 Uhr.

Diskussionsgrundlage für das nächste Treffen:  Kapitel I.3. – II.

Ankündigung PA 

Gesellschaft der materialistischen Freundinnen und Freunde der Hegelschen Dialektik

Das erste Projekt der Gesellschaft ist die Lektüre und Diskussion der Hegelschen Grundlinien der Philosophie des Rechts.

Die Gesellschaft hat sich zum ersten Mal am 06.05.2014 getroffen und ist offen für Interessierte. Tatsächlich haben sich vor allem nach unseren jährlich stattfindenden Tagesseminaren weitere materialistische Freundinnen und Freunde der Hegelschen Dialektik unserem Kreis angeschlossen.

Wir treffen uns wöchentlich freitags. Zu den Sitzungen werden Protokolle erstellt, um einen Überblick über die Diskussion und einen späteren Einstieg zu ermöglichen. Diese werden auf Wunsch per Mail zugesendet.

E-Mailverteiler: lesekreis-rechtsphilosophie [at] googlegroups.com

Ankündigungstext

Nächstes Treffen: Freitag  24.2.17, 17.30 Uhr

Ort: Translib, kleiner Seminarraum

Diskussionsgrundlage: Bis zur nächsten Sitzung sind die Paragraphen bis § 142 vorzubereiten.

Klassenverhältnisse heute

Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit der aktuellen Erscheinungsweise der Klassen, insbesondere der lohnabhängigen. Wir erforschen die gegenwärtigen Bedingungen und  Ausdrucksformen von Klassenkämpfen und -bewusstsein und versuchen dies mit der begrifflichen Arbeit zu verbinden.

Ankündigung/Einladung zum ersten Treffen.

Derzeit haben wir leider keine regelmäßigen Treffen. Wenn ihr Interesse habt, mitzumachen, schreibt uns einfach eine mail: translib@gmx.de

In letzter Zeit beschäftigten wir uns mit Arbeiter_innenkämpfen und den Bedingungen für Streiks in Deutschland. Dazu haben wir uns die Streiks bei Amazon genauer angeschaut. Bei den beiden letzten Treffen haben wir dazu diese Broschüre zur Geschichte der gewerkschaftlichen Organisierung und Kämpfe in deutschen und europäischen Amazon-Zentren gelesen sowie einen Text von Ralf Ruckus zur Organisierung in Polen: „Der amerikanische Traum für zwei Euro die Stunde“. Zum Arbeiterkampf bei Amazon in Polen.

Eine Materialsammlung zu vergangenen Treffen (Klassentheorie, Surplusproletariat, Migration …) findet ihr hier.

4 Kommentare
  1. Johannes sagte:

    Die Lektürekurse finden leider beinahe ausnahmslos in den frühen Abendstunden oder tagsüber am Wochenende statt – für Menschen mit kleinen Kindern ist die Teilnahme damit – leider – beinahe unmöglich. Später am Abend, wenn Kinder auch mal schlafen oder wochentags am Tage wenn sie unter Umständen betreut werden wäre wenigstens für ein oder zwei Kurse ganz nett (klar steht das dann wieder im Widerspruch zu den Bedürfnissenvon Lohnarbeitenden, deshalb vielleicht darauf achten zu verschiedenen Zeiten Kurse anzubieten).

    Beste Grüße
    Johannes

    • hallo johannes,

      du hast recht mit deiner beobachtung. tatsächlich haben wir uns darüber noch keine gedanken gemacht. die kurse wurden nicht durch zentralen beschluss alle in diese zeit gelegt, das hat sich eher naturwüchsig so ergeben. die kurse wurden auch nicht ausnahmslos von translib-mitgliedern angestoßen, sie sind somit tlw. nur indirekt von uns „angeboten“ – nämlich indem wir die infrastruktur bereitstellen und mit den sachen inhaltlich einverstanden sind, ohne sie jedoch direkt organisiert oder uns ausgedacht zu haben. diese möglichkeit besteht generell in der translib. wenn du (oder andere leute) also gerne lesekurse zu anderen tages- oder nachtzeiten machen wollt, dann stellt sie im offenen plenum vor. wenn wir in der sache nichts einzuwenden haben, kann das dann gerne in unseren räumen und mit unserer unterstützung stattfinden.
      best
      translib

  2. Andreas sagte:

    Ich habe ja mit der Überlegung gespielt, zur Kapital-Lektüre zur „selbsttätige[n] Aneignung“ dazuzustoßen und mir zu diesem Zweck die nützlichen Protokolle durchgelesen. Das scheint mir aber genau der „Seminarmarxismus“ zu sein, der in der Jesuiten-Ausschluss-Erklärung kritisiert wird – zumindest der Form nach. Person A (sofern es immer dieselbe Person ist) scheint ja wirklich „bereits alles Nötige über die kapitalistische Produktionsweise zu wissen“ (Ausschluss-Erklärung) und doziert nur noch. Dies eine „selbsttätige Aneignung“ zu nennen, ist sehr in Zweifel zu ziehen. Ich scheue mich jedenfalls, dazuzustoßen, um es so ’selbstständig angeeignet‘ zu bekommen.

    • In den Protokollen des „Kapital“-Kurses werden die Personen anonymisiert und in der Reihenfolge ihrer Aussagen alphabetisch gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung findet entsprechend dem jeweiligen Ablauf eines Treffens statt und variiert daher. Person A ist also nicht in jedem Protokoll dieselbe Person, was sich auch teilweise aus den Inhalten der Protokolle entnehmen lässt.

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