Was tun im Krieg? Zum revolutionären Defätismus der Arbeiter*innen im ersten Weltkrieg

Sonntag, 12. Juni 2022 | 19 Uhr | translib

Mit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine ist die Frage, nach sozialrevolutionären Handlungsmöglichkeiten im Anbetracht eines Krieges wieder in den Vordergrund gerückt. Es lohnt sich deswegen anhand historischer Beispiele zu diskutieren, wie Arbeiter:innen mit so einer Situation umgegangen sind. In der Veranstaltung wollen wir einige Beispiele des revolutionären Defätismus im ersten Weltkrieg betrachten. In der Situation des »Augusterlebnisses« schwappte eine große Welle der Kriegsbegeisterung bis zu vielen Führungspersonen der Arbeiterorganisationen. Gegen diesen Jubel und den Weltkrieg entstand eine Praxis, die in Deutschland in den Massenstreiks gegen den Krieg und die Revolution mündete. Wir wollen mit unserem Referenten von der Zeitschrift Wildcat nachvollziehen, wie diese Bewegung von Arbeiter:innen möglich war und ob und wie man sich noch heute auf diese Erfahrungen beziehen kann.

Organisiert von Amici della Conricerca (https://amicidellaconricerca.noblogs.org/) mit Unterstützung der translib.

Link zur Wildcat: https://www.wildcat-www.de

Anstehen nach Lebensmitteln, Berlin 1917 (Quelle: DHM) –
Ab 1916 breiteten sich Hungerkrawalle an der Heimatfront aus, die vor allem von proletarischen Frauen getragen wurden.

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