Bhutan: Fluchtpunkt der Postwachstumsbewegung

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Bhutan: Fluchtpunkt der Postwachstumsbewegung – Ideologiekritischer Kommentar anlässlich der Degrowthkonferenz

Eine Vortragsveranstaltung der Interessengemeinschaft Robotercommunismus

05. September 2014 I 20 Uhr I @translibleipzig

Die polemische Intervention der Interessengemeinschaft Robotercommunismus (IR) ist gescheitert. Abgesehen von einigen wenigen Beleidigten, die sich vom Aufruf zur Schrumpfung der Degrowthkonferenz vor den Kopf gestoßen fühlten, fanden ihn alle anderen innocent Degrowthsmoothies „super spannend“ und haben versichert, dass sie es eigentlich genauso sehen. Das, was sie als Offenheit bezeichnen, ist Abschottung gegen Kritik durch Einverleibung.

Diese Kritikresistenz ist der Postwachstumsbewegung und ihrer Ideologie wesentlich. In dem Vortrag möchte die Interessengemeinschaft begründen, warum sie versucht hat, das Konzert der repressiven Harmonie mit polemischen Dissonanzen zu stören. Sie möchte auch zu erklären versuchen, warum sie damit auf taube Ohren stoßen musste. Dafür sind Reflexionen auf den Ideologiebegriff und die Ideologiekritik notwendig. Im zweiten Teil möchte sich die Interessengemeinschaft ihrem empirischen Material zuwenden und den autoritären Charakter der Postwachstumsideologie selbst in den kleinsten Details des Konferenzprogramms zum Vorschein bringen.

Im Besonderen wird die Interessengemeinschaft darauf eingehen, wie man an der Seite von Michael Endes Momo den grauen Herren am Besten an den Kragen geht, was Oscar Wilde, der berühmte Robotercommunist, Beppo dem Straßenkehrer und seinen Fans zu sagen hätte, wie die Natur im Sinne des buen vivir als Rechtssubjekt zu behandeln ist, warum selbst bei gründlichster Berechnung die Gemeinwohlökonomie unterm Strich nur Quatsch ist und wie sich in den verwirrenden Fluchtlinien der Postwachstumsideologie die Umrisse des Mikrostaates Bhutan abzeichnen.

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3 Kommentare
  1. Brock sagte:

    Kinners, wie hätten die Leute denn Eurer Meinung nach reagieren sollen? Zustimmung wollt ihr keine, brauchbare Anstöße zu ernsthafter Selbstreflexion liefert Ihr mit Eurem inhaltlich ultraflachen, personalisierenden und beleidigenden Gepöbel nicht, und das Beleidigtsein, das Ihr einzelnen unterstellt, ist wohl eher Eure eigene Geistesverfassung (‚menno, warum kommen zu dieser blöden Konferenz so viele Leute, und zu unseren Veranstaltungen nur ne Handvoll? Wir wissen doch als einzige, was richtig ist‘). Schwacher Auftritt, Leude, schwacher Auftritt.

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