»Rufen was nicht ist« – Zur Utopie und ihrer Rolle für die Emanzipation

Vortrag von Genossen aus der translib

Im Rahmen der Reihe Can’t Take My Eyes Off You. Ein Versuch utopisch zu denken des feministischen Lesekreises AK.Unbehagen

Samstag, 11. Mai 2019 | 19 Uhr | im SchönerHausen, Eisenbahnstraße 176

Emanzipatorische Bewegung zeichnet sich durch den Willen der Veränderung des herrschenden Zustandes aus. Die Kritik am Bestehenden, von der sie ausgeht, enthält immer schon ihre logische Gegenseite – so abstrakt sie auch sein mag – der Gedanke eines Anderen, Besseren. Die Diskussion darum, ob und – wenn ja – wie dieses bestimmt werden kann, ist daher in der Linken immer geführt worden: von der Kritik des »wissenschaftlichen Sozialismus« am »utopischen« Frühsozialismus zum sozialdemokratischen »Zukunftsstaat«, vom Rätekommunismus bis zu gegenwärtigen Ideen eines »Marktsozialismus« – die Bedeutung der Utopie als der Gestalt, in der das Bessere als Ganzes auftritt, für das Denken und die Praxis der Emanzipation spiegelt sich in der Bedeutung, die ihr in verschiedenen, mitunter verfeindeten linken Strömungen zugesprochen wird. Gemeinhin sind jedoch eine fundamentale Umwälzung der Produktionsverhältnisse beinhaltende Utopien heute weitestgehend diskreditiert.

Die Reflexion auf das bisherige Scheitern der revolutionären Linken zeigt aber auch, dass diese entweder alles in Schutt legen wollte, in der Behauptung des Besseren dem Schlechteren womöglich näher kam, oder dem Besseren unter Verweis auf die Unmöglichkeit es zu denken entsagte, um sich doch noch im Bestehenden einzurichten. Allen geht das Denken konkreter kommunistischer Forderungen ab. Dass es mit dem Verweis auf die Vergesellschaftung der Produktionsmittel nicht getan ist, weil keiner sagen kann, was sie mehr meint als die Negation des Privateigentums, hat Karl Korsch bereits vor mehr als hundert Jahren festgestellt.

Dies verweist uns heute auf die drängende Frage nach konkreter Utopie. Was ist sie und wie müsste sie gedacht werden, wenn sie nicht hinter berechtigter Kritik an abstraktem Utopismus zurückfallen soll? Wie kann sie vermeiden, bestehendes Elend gedanklich bloß zu verlängern? Wie kann sie konkretes Fordern ohne bloß Soziareformismus zu sein?

In unserem Vortrag wollen wir uns zunächst dem Begriff der Utopie unter Reflexion des Vorwurfs des Utopismus und des Bilderverbots annähern und ihn historisch verorten. Hier sollen auch die Debatten innerhalb der Arbeiterinnenbewegung und revolutionären Linken beleuchtet werden. Auf Basis dieser Reflexionen möchten wir moderne konkrete Utopien vorstellen, um dann mit euch ins Gespräch zu kommen.

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Vor der Veranstaltung kann von 17 bis 19 Uhr die Audioinstallation »Zur Frage nach feministischen Utopien« von AK Unbehagen & friends am Veranstaltungsort erlebt werden.

Einen Überblick über die weiteren Veranstaltungen der Reihe findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/2278745022177657/

aku

Une situation excellente? – Über die gegenwärtigen Klassenauseinandersetzungen in Frankreich

Freitag, 03. Mai 2019 | 20h | Rote Flora, Hamburg

Als der französische Präsident Emmanuel Macron im Oktober 2018 eine Steuererhöhung auf Diesel und Benzin verkündete, rechnete wohl kaum jemand mit dem, was in den kommenden Monaten passieren sollte. Die ausbrechende Revolte der Gilets Jaunes, der Gelbwesten, traf nicht nur die Regierung völlig unerwartet, auch die traditionelle Linke wusste mit den Forderungen, Aktionsformen und Symboliken zunächst nichts anzufangen.

Bis dato trugen soziale Bewegungen die roten, orange- oder rosafarbenen Warnwesten der Gewerkschaften und richteten sich gegen Renten- (2010), Arbeitsmarkt- (2016) und Bildungsreformen sowie Privatisierungen (2018) – nun trug man plötzlich gelb und sprach über Steuern und Autos.

Die Gilets Jaunes kamen buchstäblich aus dem Nichts: Sie nahmen ihren Ausgangspunkt an den verlassenen Kreisverkehren der französischen Peripherie, mobilisierten sich in den Untiefen der sozialen Netzwerke und verweigern sich weiterhin hartnäckig jeder Form der Repräsentation. Ebenso nichtig erschien den meisten BeobachterInnen auch der Anlass dieser Revolte. Während man in Paris oder Berlin das Auto eher als eine Zumutung empfindet, unter der Luftverschmutzung und dem Lärm leidet und zahllose Start-ups darum konkurrieren, den ökologischen StadtbewohnerInnen autofreie Mobilität zu garantieren, so bewegt sich in Bar-le-Duc, Le Puy oder Beauvais nichts ohne Automobil. Nur mit dem Auto kann die ökonomische und soziale Verödung dieser randständigen Gebiete überlebt werden. In der Gegenoffensive wurden die Symbole dieses Mangels besetzt: Das Stigma des Autoverkehrs, die Gelbweste, wurde zu einem politischen Symbol umgemünzt, aus dem Kreisverkehr wurde eine Blockade und aus dem Parkplatz ein sozialer Treffpunkt.

Die Gilets Jaunes zogen schließlich bis in die westlichen Pariser Reichenviertel, um sich dort Straßenschlachten mit der Polizei zu liefern, die Champs Elysées zu verwüsten und das Nobelrestaurant Fouquet’s in Flammen aufgehen zu lassen. Mit einem Schlag war die Peripherie im Zentrum angekommen.

Was waren die Elemente, die zu dieser unvorhergesehenen Explosion führten? Um dies zu beantworten und sich nicht zu vorschnellen Schlüssen verleiten zu lassen, gilt es, die Antriebskräfte und Kampfformen der Bewegung historisch zu analysieren, das heißt: vor dem Hintergrund der jahrzehntelangen Niederlagen der Lohnabhängigen und der kapitalistischen Restrukturierung, die das Terrain des Klassenkampfes grundlegend verändert haben. Diese Entwicklung prägt die Formen, in denen sich der Klassenkonflikt heute Bahn bricht.

Der Vortrag versucht, die Bewegung im Zusammenhang von ökonomischer Krisenentwicklung und Deindustrialisierung in Frankreich sowie des Niedergangs der französischen Sozialdemokratie zu verstehen. Insbesondere soll die sozialgeografische Dimension der Bewegung in den Blick genommen werden: die ländliche Verankerung der Proteste bringt eine zunehmende Polarisierung von Stadt und Land zum Ausdruck, die sowohl die Proteste antreibt als auch eine Grenze für ihre Verallgemeinerung darstellt.

Es sprechen Genossen von translib. Eine Veranstaltung von Gruppe in Erwägung & Projekt Revolutionäre Perspektive

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Die Seminarreihe im Rahmen der Ausstellung „Verletzbare Subjekte“ an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig wird in vier Veranstaltungen einen Überblick in die materialistischen Diskussionen zur Klassengesellschaft geben.

Ausgehend von einigen Marxschen Grundkategorien wie Wert der Arbeitskraft, Ausbeutung, Mehrwert werden wir uns über Texte von Kim Moody und Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft Theorien zur aktuellen, globalen Klassenzusammensetzung erschließen.

In der dritten Sitzung wird es um den Arbeits- und Reproduktionsprozess in der künstlerischen, häuslichen und industriellen Sphäre gehen. Die Frage der Einordnung der künstlerischen Arbeit in die gesellschaftliche Arbeitsteilung steht hier im Vordergrund. In der letzten Sitzung werden wir uns dem Machtressourcen-Ansatz mit Beverly Silver widmen und die Feminisierung von Arbeitskämpfen mit Ingrid Artus ansehen.

Alle Veranstaltungen werden von einem Inputreferat begleitet sein, von dem ausgehend sehr viel Zeit zur Diskussion bleiben wird. Es werden keine Vorkenntnisse in die Thematik erwartet.

Für die Texte und eine grobe Einschätzung der Zahl der Teilnehmenden würden wir uns über eine kurze Voranmeldung über KlasseLKverletzbareSubjekte@gmx.de freuen.

Die Termine im Überblick:

[1] Grundbegriffe des Klassenverhältnisses bei Marx
Fr 12.04. 18:00 Uhr, HGB Raum 2.41

[2] Aktuelle Klassenverhältnisse und Verschiebungen in der globalen Klassenzusammensetzung
Fr. 26.04. 18:00 Uhr, HGB Raum 2.41 [Achtung, das ist ein neuer Termin!]

[3] Arbeitsprozesse im modernen Kapitalismus – Kunst und der moderne Produktionsprozess
Fr 03.05. 18:00 Uhr, HGB Raum 2.41 [Achtung, das ist ein neuer Termin!]

[4] Feminisierung der Arbeitskämpfe – Deutung von Arbeitskämpfen im Blick des Machtressourcen Ansatzes
Fr 10.05. 18:00 Uhr, HGB Raum 2.41 [Achtung, das ist ein neuer Termin!]

weissPeter Weiss, Jüngling am Stadtrand (1938)

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Das Bild: Sarah Sonja Lerch, gebor. Rabinowitz (1882-1918) – war Mitglied im Jüdischen Arbeiterbund und im Arbeiter- und Deputiertenrat in Odessa, an der Russischen Revolution 1905 beteiligt und floh 1907 nach einer Verhaftung wegen politischer Umtriebe nach Deutschland. 1912 folgte ihre Dissertation „Zur Entwicklung der Arbeiterbewegung in Russland bis zur großen Revolution von 1905“. Mit Kurt Eisner gründete sie die Münchner USPD und organisierte maßgeblich die dortigen Januars-Streiks, in deren Zuge sie wegen Landesverrats verhaftet wurde. Am 29. März 1918 wurde sie erhängt in ihrer Gefängniszelle gefunden.

➤ 23. März 2019, 20:00 Uhr, translib – Buchvorstellung und anschließende Diskussion mit Dania Alasti

Frauen protestierten vor hundert Jahren in Massen gegen den Ersten Weltkrieg und das deutsche Kaiserreich. Ihre Streiks, Demonstrationen und Ausschreitungen leisteten einen wesentlichen Beitrag zur Vorbereitung der Novemberrevolution. Doch während der Formung und Kämpfe um die Richtung der Revolution tauchten Frauen als Massenerscheinung nicht mehr auf.

Das Buch ist eine Suche nach den Spuren, die uns von den revoltierenden Frauen geblieben sind. In ihren Protesten zeigten sich Konflikte, die in der spezifischen Rolle von Frauen als Versorgerinnen angelegt sind. Ein Unverständnis gegenüber diesen Konflikten erschwerte die Bildung politischer Organe, in denen diese Frauen ihre Wünsche in Programmen hätten artikulieren können. Stattdessen wurden sie von Zeitgenossen verdrängt und von der Geschichtsschreibung vergessen.

Dieses Unverständnis ist bestehen geblieben. Nach wie vor artikulieren sich Konflikte in Protesten, wie gegenwärtig die weltweiten Frauen*streikbewegungen zeigen. Dabei ist es kein Zufall, dass sowohl die ökonomische Rolle der Versorgungsarbeiten, die Verfügung über den weiblichen Körper, als auch Gewalt gegen Frauen* Themen der Bewegung sind. Sie beruhen auf der widersprüchlichen Einschreibung der Rolle von Frauen in die Gesellschaft, deren Tätigkeiten auf unsichtbare und unverstandene Weise zur Verfügung stehen sollen.

Dabei zeigen Beobachtungen schreibender Frauen zur Kriegsbegeisterung des Ersten Weltkrieges, dass eine falsche Einigkeit der Gesellschaft über bestehende Konflikte hinweg hergestellt wurde, indem die Wut aus den Konflikten auf ein vermeintliches Außen projiziert wurde. Für Frauen zeigten sich die Konsequenzen dieser falschen Einigkeit nicht nur während des Ersten Weltkrieges, sondern auch in der konterrevolutionären Gewalt der Freikorps, die sich auch explizit gegen Frauen, die von der patriarchalen Ordnung abgewichen sind, richtete.

Das Buch soll nicht nur die weitestgehend unbekannte Geschichte der protestierenden Frauen sichtbar machen, sondern auch zu einem anderen historischen Verständnis führen, das Geschichte nicht in eine Linie zwingt, sondern Abspaltungen, sowie Brüche, Reaktionen und Wiederholungen wahrnimmt, und die Gründe dafür hinterfragt.

Dania Alasti ist Doktorandin an der FU Berlin zum Thema »Gewalt und Frieden«, Autorin von »Der Wille zum Nein. Wie die deutsche Rechtssprechung Betroffenen sexueller Gewalt den selbstbestimmten Subjektstatus verweigert hat« in »Wege zum Nein. Beiträge für eine radikale Debatte nach der Sexualstrafrechtsreform in Deutschland 2016«.

978-3-89771-321-5

Dania Alasti: »Frauen in der Novemberrevolution. Kontinuitäten des Vergessens.«, Unrast Verlag 2018.

 

Im April 2017 haben zwei Genossen in Halle ein Seminar zur materialistischen Kritik der Religion durchgeführt. Auf Nachfrage veröffentlichen wir nun den umfangreichen Reader.

„Wir verstehen diesen Reader als eine Materialsammlung, die eine intensive, breit gefächerte Beschäftigung mit Religionskritik ermöglichen soll.

Die Texte in den Abschnitten I und II des Readers geben Einblicke in die religionskritischen Debatten der französischen Aufklärung und des Vormärz.

Der Abschnitt III wirft Schlaglichter auf die frühe Entwicklung der Marx‘schen Religionskritik, die in der Diskussion im Vormärz zu verorten ist. Abschnitt IV zeigt dann, wie diese Entwicklung in die ‚Deutsche Ideologie‘ von 1845/46 mündet. Die Religion wird nun vor dem Hintergrund einer materialistischen Geschichts- und Gesellschaftsauffassung thematisch.

Die Abschnitte V und VI gruppieren Texte um besondere Fragestellungen. Wie steht die Religionskritik des historischen Materialismus zu anderen religionskritischen Positionen, etwa zu Atheismus oder Agnostizismus? Ist die Bedeutung des Ausdrucks ‚Kritik der Religion‘ eindeutig ‚Kritik an der Religion‘? Ist darüber überhaupt ein zeitloses, abstraktes Urteil möglich?

Die Texte des letzten Abschnitts beschäftigen sich mit der Frage des Formwechsels des religiösen Syndroms in der entwickelten bürgerlichen Gesellschaft, etwa in Gestalt einer fetischistischen ‚Religion des Alltagslebens‘. Von Friedrich Engels‘ Beobachtungen zum Zusammenspiel von Szientismus und Okkultismus schlagen wir eine Brücke zur sozialpsychologischen Kritik der Esoterik von Theodor W. Adorno.“

van goghDer rote Weingarten in Arles (Van Gogh)

 

Negrophobie.

Grundsätzliches zum Rassismus gegen schwarze Menschen

Vortrag und Diskussion mit Dennis Schnittler

Donnerstag, 18. April 2019 | 19 Uhr

Die stereotypen Ressentiments, die viele weiße Menschen gegen schwarze Menschen hegen und das Phänomen des anhaltenden, weit verbreiteten Rassismus überhaupt werden heutzutage primär soziologisch und psychologisch gedeutet. In den Vorstellungen, auch linker Antirassistinnen und Antirassisten, erscheint der Rassismus immer wieder als eine Art ‚toxischer Volksglaube’, als bloße Herrschaftsideologie, die mit engagierter Aufklärung und staatlichen Antidiskriminierungsmaßnahmen aus der Welt geschafft werden könnte. Dass dies so nicht funktionieren kann, zeigen die diversen, rassistisch motivierten Angriffe, z.B. gegen geflüchtete Menschen. Es reicht jedoch nicht aus, die traurige Don Quijoterie vieler bürgerlich-antirassistischer und linksradikaler Kampagnen zu bejammern und den mangelhaften Interpretationen des Phänomens zu widersprechen. Was zu bewerkstelligen wäre, ist zuvorderst eine materialistische und historische Untersuchung des negrophoben, bzw. rassistischen Syndroms, das über alle gesellschaftlichen Entwicklungen hinweg, in allen „zivilisierten“ Ländern des Westens, mindestens in den letzten 150 Jahren, in seinem Charakter weitgehend gleich geblieben ist.

Dabei sind zwei Fragen zentral:

1. Warum hat der Rassismus gegen Schwarze seine grundsätzlichen Wesenszüge beibehalten, obwohl sich die kapitalistische Gesellschaft immer wieder verändert hat und Schwarze inzwischen alle Rechte innehaben und nahezu alle Bastionen erobert haben, die zuvor häufig nur Weißen vorbehalten blieben?

2. Aus was besteht der gesellschaftliche Nährboden, aus dem sich die rassistisch-stereotypen Denkweisen speisen, die sich immer wieder (v.A. in Zeiten der persönlich erlebten, gesellschaftlichen Krise) zum mörderischen Hass aufpeitschen?

Dennis Schnittler ist Autor gesellschaftskritischer Texte und Vorträge und unterhält den Blog Marias First. Zuletzt beschäftigte er sich mit Verschwörungstheorien. Der Vortrag umfasst einen ökonomischen, einen psychoanalytischen und einen politischen Teil und dauert circa 120 Minuten. Zum Vortrag gehört ein ausführlicher Reader, der hier heruntergeladen werden kann und bei der Veranstaltung ausliegen wird. Nach dem Vortrag kann diskutiert werden.

Triggerwarnung/FSK: Der Vortrag enthält die Darstellung drastischer rassistischer und sexueller Gewalt und die Nennung diverser rassistischer Begriffe in Wort und Bild und ist deswegen nur für erwachsene Menschen ab dem 18. Lebensjahr geeignet. 

Am Folgetag findet ein Workshop zur Vertiefung der Thematik statt. Anmeldung bitte unter translib@gmx.de

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Gefördert von der Faschschaft Soziologie der Universität Leipzig und dem Jugendbildungs-Initativenfonds der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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Zusammenstellung von Debattenbeiträgen zu den Gilets Jaunes

 

Auf Deutsch

 

In English

 

En français

To be continued…

 

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„Zugleich ist die gilet jaune ein absolut immanentes Symbol. Sie transzendiert überhaupt nichts. Anders als die Symbole der Arbeiterbewegung hat sie weder Geschichte noch Zukunft. Sie ist absolute Immanenz und Gegenwart… Die Warnweste weiß nichts von Geschichte, sie lag schließlich Jahrzehnte lang in einem stinkenden Kofferraum“ (Weihnachten findet nicht statt)